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100 Jahre Pontevedra– Ursprung der Sühne-Samstage

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Benjamin Aepli

Am 10. Dezember 1925 erschien die Gottesmutter Schwester Lucia dos Santos, der Seherin von Fatima, im Kloster der Dorotheerinnen in Pontevedra (Spanien)
 
An ihrer Seite stand das Jesuskind, das zu Lucia sprach: 

„Hab Mitleid mit dem Herzen Deiner heiligsten Mutter, das von Dornen umgeben ist, mit denen undankbare Menschen es in jedem Augenblick durchbohren, ohne daß jemand einen Sühneakt tut, um sie herauszuziehen.“ 
 
Darauf zeigte Maria ihr Herz, umwunden von Dornen, und sagte: 

„Meine Tochter, siehe mein Herz, umwunden von Dornen, mit denen undankbare Menschen es in jedem Augenblick durchbohren durch ihre Lästerungen und Undankbarkeit. 
Du wenigstens versuche, mich zu trösten, und sage, dass ich verspreche, in der Todesstunde mit allen Gnaden beizustehen, die zur Rettung dieser Seelen notwendig sind, allen jenen, die an fünf aufeinanderfolgenden Monaten am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten und mir fünfzehn Minuten Gesellschaft leisten, während sie über die fünfzehn Geheimnisse des Rosenkranzes meditieren, mit der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten.“ 
Mit dieser Erscheinung hat der Himmel den Menschen ein Geschenk gemacht, das wir gar nicht genug schätzen können.“1 

 
Die vier Bedingungen der Sühne-Samstage 

  
1 – Beichte Innerhalb von acht Tagen vor oder nach dem ersten Samstag, mit der Absicht der Sühne. 
2 – Heilige Kommunion Am ersten Samstag des Monats, aus Liebe und zur Sühne für die Beleidigungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens. 
3 – Rosenkranz Beten eines vollständigen Rosenkranzes (fünf Gesätze). 
4 –Betrachtung Fünfzehn Minuten stille Meditation über die Rosenkranzgeheimnisse in Vereinigung mit Maria. 

Wer diese vier Akte im Geiste der Sühne und um das Herz Mariens zu trösten an fünf aufeinanderfolgenden ersten Samstagen erfüllt, empfängt den von der Gottesmutter verheißenen Gnadenbeistand in der Todesstunde. 

 
Diese Bitte der Gottesmutter steht in innerem Zusammenhang mit der Botschaft von Fatima: Es ist ein einmaliges Angebot des Himmels in einer Zeit, in der sich viele Menschen von Gott abwenden. „Wo jedoch die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden» (Römer 5,20). 
 

Später sagte Jesus in einer weiteren Erscheinung zu Schwester Lucia: 

„Jene aber, die sie [diese Andacht] mit der Absicht tun, meiner Mutter zu gefallen und ihr Genugtuung zu leisten, werden das Herz meiner Mutter trösten und mich bewegen, der Welt Frieden zu schenken.“2 
 

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